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JungdemokratInnen/Junge Linke lehnen den Einsatz
militärischer Gewalt durch einzelne Staaten oder Bündnisse
(bspw. NATO, WEU), welche nicht durch die Selbstverteidigung des eigenen
Territoriums vor militärischen Übergriffen erforderlich ist,
ab. Präventive bzw. präemptive Kriege werden von JD/JL
dementsprechend ebenso abgelehnt.
JungdemokratInnen/Junge Linke lehnen militärische
Sanktionsmaßnahmen der UNO nach der Charta der UN ebenfalls ab.
- JungdemokratInnen/Junge Linke halten statt dessen
neben der Umsetzung der möglichen zivilen Konfliktlösungsmechanismen
die Beseitigung der ungleichen sozio-ökonomischen Bedingungen für
entscheidend zur Beendigung und Verhinderung von Kriegen und quasistaatlicher
militärischer Gewalt.
- JungdemokratInnen/Junge Linke fordern die
Abschaffung der Bundeswehr sowie die Auflösung von NATO und WEU.
- JD/JL setzen sich kritisch mit antisemitischen
Legitimationsmustern pseudofriedenspolitischer Positionen eines Teils der dt.
Friedensbewegung auseinander.
- JD/JL verstehen sich als Teil der Friedensbewegung.
JD/JL greifen die militärgestützte Außenpolitik der BRD und
ihre geschichtsrevisionistische Herleitung an. JungdemokratInnen/Junge Linke
lehnen einerseits eine Beteiligung der Bundesrepublik an Kriegen der USA oder
anderer Militärbündnissen prinzipiell ab. Andererseits kritisieren
wir die Konstitution einer militärischen Souveränität
Deutschlands und der EU gegen die USA, auch wenn sie sich friedenspolitisch
gibt.
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