mit links durch's Jahr - Seminare 2006 |
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(die letzten 3 Seminare sind in der PDF noch nicht aktualisiert) |
Wir denken, dass es nicht ausreicht, diffus gegen Militäreinsätze,
Rassismus oder neoliberale Globalisierung zu sein. Die gesellschaftlichen
Prozesse zu verstehen, Herrschaftsverhältnisse aufzudecken und autoritäre
Strukturen zu kritisieren – also Aufklärung im besten Sinne des
Wortes zu betreiben – erfordert intensive und gut vorbereitete Diskussionen.
Wir bieten dafür entsprechende Umgebung. Wir organisieren die ReferentInnen,
das Hintergrundmaterial und eine angenehme Unterkunft. Die angebotenen
Seminare finden im Berliner Umland statt. Der genaue Seminarort
sowie Näheres zum Konzept können in unserem Büro erfragt werden. |
Reform & RevolutionWochenendseminar
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Die Gesellschaft verändern wollen alle Linken, über die Strategien gibt es schon immer Streit. Ein Klassiker ist der um Reform oder Revolution. Ist dieser Streit noch aktuell? Als Revolutionäre bezeichnen sich auch heute noch viele Linke, bei Reform denken viele vor allem an Sozialabbau. Aber sind Reformen nicht eigentlich Verbesserungen anstatt Verschlechterungen? Was ist dagegen eigentlich einzuwenden? Kann man sich heutzutage eine Revolution überhaupt vorstellen? Und braucht man dafür nicht irgendein revolutionäres Subjekt? Demokratie und Revolution – passt das irgendwie zusammen? Oder liegt die Lösung vielleicht in „systemüberwindenden Reformen“, wie immer wieder vorgeschlagen wird?an der Schule im Kapitalismus wollen wir aber auch über Utopien und Forderungen für eine radikaldemokratische, emanzipatorische Schule diskutieren. |
Integration & BildungWochenendseminar
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Neuköllner Rütli-Schule, Deutschpflicht auf Schulhöfen: Immer, wenn in den letzten Monaten über Bildungspolitik diskutiert wurde, ging es gleichzeitig um Migranten. Integrieren die sich richtig? Haben die überhaupt Lust zum Lernen? Kümmern sich die Eltern ausreichend um sie? Machen Migrantenkids unsere Schulen kaputt, so dass deutsche Kinder sogar Angst haben müssen, dorthin zu gehen? |
SchülerInnen vertreten - Demokratie erkämpfenWochenendseminar
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Demokratie in der Schule? Meistens Fehlanzeige! Wie sich SchülerInnen dennoch Freiräume erkämpfen können, wollen wir in diesem Seminar klären. Wie man die SV als politisches Streitinstrument nutzt, statt Sandkastendemokratie zu spielen soll anhand rechtlicher Möglichkeiten, Tipps zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Rhetorik, Aktionsformen und ihrer Organisation, sowie anhand konkreter Themen wie Notendruck, Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, Schulsponsoring und Repression aufgezeigt werden. Neben grundsätzlicher Kritik |
Ein demokratisch verfasstes Europa
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Das „Non!“ Frankreichs zum Europäischen Verfassungsvertrag
hat den europäischen Integrationsprozess gelähmt. Das Nein zu dieser
Europäischen Verfassung, das insbesondere auch durch die französische
Linke formuliert wurde, wirft die Frage nach Alternativen zum abgelehnten
Verfassungsvertrag auf. Als unglaubwürdige und vor allem nicht wünschenswerte
Alternative erscheint hierbei die Fortsetzung Europas auf Grundlage
der Nizza-Verträge. Wie aber könnte eine Verfassung für Europa aussehen?
Und vor allem: Wie kommt der europäische Souverän zu seinem Recht,
sich eine Verfassung zu geben? |
Misstrauische Freunde.
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Um einen reibungslosen Ablauf des Besuchs der Welt
bei ihren Freunden zu sichern, haben die Fifa, das deutsche WM-Organisationskomitee
und deutsche Politiker sowie Behörden ein Großaufgebot an Sicherheitsverantwortlichen
und Sicherheits-Arbeitsgruppen berufen. Anlässlich der Diskussionen
um Sicherheit bei der WM wird eine weitere Stufe von Kontrolle und
Sicherheit im öffentlichen Raum klammheimlich durchgesetzt und hoffähig.
Das Ansinnen, eine in jeder Hinsicht sichere WM über die Bühne zu
bringen, wird eine Vielzahl von sozialen Ausgrenzungen, repressiver
sozialer Kontrolle und technischen Überwachungsmaßnahmen produzieren
– nicht nur in den Stadien, sondern auch im öffentlich zugänglichen
und im öffentlichen Raum. Das Seminar wird die Sicherheitsmaßnahmen
zur Fußball-Weltmeisterschaft im Kontext stadtpolitischer Entwicklungen
und allgemeiner Sicherheitsdiskurse analysieren und über ihre politischen
und sozialen Auswirkungen diskutieren. |
neolib@uni zu StudiengebührenWochenendseminar
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Der Bildungserfolg in Deutschland hängt stark von
der sozialen Herkunft ab. Studiengebühren und Studienkonten verstärken
dies und versperren einer breiten Schicht den Zugang zur Hochschule
und damit zu Integration, zu Qualifikation und zu individueller und
gesellschaftlicher Emanzipation. Nachdem das Bundesverfassungsgericht
im Januar 2005 das Verbot allgemeiner Studiengebühren gekippt hat,
steht der bundesweiten Einführung von Studiengebühren über eigene
Länderregelungen nichts mehr im Wege. In Berlin droht die Einführung
nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus im September 2006. Studiengebühren
verschärfen soziale Selektion... Und nicht nur das! (Wie) Lässt sich
die Einführung von Studiengebühren noch verhindern? Du willst diese
Frage mit uns diskutieren, Dich über die theoretischen Hintergründe
informieren und mit helfen, eine politische Kampagne zu planen? Die
Unabhängige Linke (UL) an der FU & die Demokratische Linke (DL) an
der HU und JungdemokratInnen / Junge Linke Berlin laden Dich um Wochenendseminar
vom 16. - 18. Juni 06 in Werftpfuhl (Nähe Berlin). Gemeinsam mit anderen
Gruppen und Initiativen engagieren wir uns gegen die Einführung von
Studiengebühren. Das Seminar dient dazu, vorhandene Aktionen theoretisch
zu unterfüttern und uns gemeinsam politisch fort zu bilden, mit dem
Ziel: Politisch informiert, theoretisch fundiert, strategisch sinnvoll
und möglichst wirkungsvoll Studiengebühren in Berlin verhindern! |
Welthandel und EntwicklungWochenendseminar
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Die Welthandelsorganisation feiert 2005 ihr 10-jähriges
Bestehen ab. Knapp 2 Jahre nach den in Cancún gescheiterten Einigungsgesprächen
über eine weitere Liberalisierung des Welthandels gewinnen die WTO-Verhandlungen
nun wieder an Fahrt. In diesem Seminar wird es schwerpunktmäßig um
die auftretenden Konflikte zwischen und in den Industrie- und Entwicklungsländern
gehen. Wir werden auch die Auswirkungen einer weiteren Liberalisierung
des Welthandels auf die Industrieländer beleuchten und die Interessen
und Strategien der „Dritten Welt“ hinsichtlich der Entwicklung ihrer
Volkswirtschaften diskutieren. Können hohe Standards im „Norden“ und
Entwicklungsziele im „Süden“ unter einen Hut gebracht werden? Wie
positioniert sich die International Labour Organisation dazu? Erschöpft
sich eine linke Perspektive zum Welthandel in der Formulierung der
Interessen der Entwicklungsländer? Und schließlich: kann eine reformierte
WTO diesen Interessensgegensätzen gerecht werden, oder gilt es sie
abzuschaffen? |
Das linke Camp zur rechten Zeit!CAMP
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Linke Jugendliche aus Finnland, Polen und Deutschland
treffen sich an der Ostsee zum Campen und diskutieren über Schul-
und Hochschulpolitik, Demokratie & Grundrechte, Wirtschafts- & Sozialpolitik,
Antirassismus & Antifaschismus, Antimilitarismus & Frieden und einiges
mehr. Außerdem wird sonnen- und im Meer gebadet, gefeiert und sich
entspannt. |
Dokument erstellt am: 20.05.2004 | last modified: |
Redaktion: JungdemokratINNen/Junge
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